Corona Umfrage – So geht es den Deutschen im Homeoffice

Wie geht es den Menschen mit den Maßnahmen der Regierung rund um Corona und wie arbeitet es sich eigentlich im Homeoffice? Wir wollten es ganz genau wissen und führten mit unserem neuen Marktforschungstool eine Online-Umfrage zuerst in Österreich und jetzt auch in Deutschland durch. Das Ergebnis der repräsentativen Umfrage unter 500 Deutschen: Die Mehrheit ist noch abwartend, was die nächsten Monate bringen werden. Die Maßnahmen der Regierung gehen 30 Prozent nicht weit genug.

Große Umstellung im Alltag

Die im Zuge der Corona-Krise verhängten Maßnahmen der Bundesregierung bedeuten eine massive Umstellung für die meisten Deutschen. 35 Prozent der Berufstätigen arbeiten gerade im Homeoffice, auch im Alltag ist kaum mehr etwas noch so wie vor wenigen Wochen. Jeweils rund ein Drittel sagt, dass sich der eigene Alltag aufgrund von Corona sehr stark bzw. eher stark von der gewohnten Lebensführung unterscheidet. Ein Viertel empfindet kaum Einschnitte, für 10 Prozent hat sich sogar gar nichts verändert.

Umstellung auf neue Situation gelingt ziemlich reibungslos

An die außergewöhnliche Situation hat sich die Mehrheit der Befragten schnell und weitestgehend problemlos angepasst. Insgesamt 64 Prozent geben an, dass ihnen die Umstellung weniger oder gar nicht schwer gefallen ist, ein Viertel empfand sie als eher schwierig, 10 Prozent kommen damit (noch) gar nicht zurecht. Besonders zu kämpfen haben Befragte aus den Altersgruppen 18-24 Jahre und 45-54 Jahre: in diesen Altersgruppen  berichten 4 von 10 Befragten von Anpassungsschwierigkeiten. In allen anderen Altersgruppen beträgt dieser Anteil nur jeweils rund ein Viertel.

Angst vor Krankheit und Sorgen, was die Zukunft bringt

Sorgenfrei lässt die außergewöhnliche Situation aber dennoch kaum jemanden. Lediglich 7 Prozent der Deutschen zeigen sich gänzlich unbesorgt. Nach ihrer größten Sorge für die Zukunft befragt nennen 44 Prozent die Angst, dass man selbst oder Nahestehende an Corona erkranken könnten.  Ein Viertel plagt vor allem die Ungewissheit, wie sich die Situation entwickeln wird. Die Angst um ihren Arbeitsplatz treibt, zumindest bislang, lediglich 5 Prozent der Befragten ganz besonders um.

Entschleunigung und Geldsparen als Vorteile der Lage

7 von 10 können der außergewöhnlichen Situation, in der vieles langsamer vonstatten geht als sonst,  sogar noch etwas Positives abgewinnen. Nach dem größten Vorteil befragt, sagen 19 Prozent, dass sie das langsamere Leben genießen. 13 Prozent haben weniger Stress als sonst und jeweils 15 Prozent meinen, dass sie gegenwärtig bewusster bzw. sparsamer leben als unter Normalbedingungen. 29 Prozent sehen in der gegenwärtigen Situation aber keinen Vorteil.

Wie schneiden die Maßnahmen der Regierung ab?

Mit den Maßnahmen, die die Bundesregierung (Stand 29.3.2020) mit dem Ziel der Eindämmung des Virus beschlossen hat, ist eine knappe Mehrheit einverstanden. 51 Prozent finden sie genau richtig, 7 Prozent sind der Ansicht, dass sie übers Ziel hinausschießen. 30 Prozent meinen, dass die Maßnahmen  nicht weit genug gehen. Die übrigen haben sich dazu noch keine Meinung gebildet.

Vorfreue auf Wiedersehen mit Freunden & Familie

In der Frage, ob die nächsten Monate eher Gutes oder Schlechtes bringen werden, geben sich die Deutschen abwartend. 40 Prozent sehen der Zukunft gerade mit gemischten Gefühlen entgegen. 27 Prozent geben sich tendenziell optimistisch, 33 Prozent pessimistisch. Wenn alles wieder vorbei ist, freuen sich die Befragten jedenfalls auf das Wiedersehen mit Freunde und Familie. 41 Prozent planen, diesen als erstes einen Besuch abzustatten. 12 Prozent wollen als allererstes eine Kneipe, eine Bar oder ein Restaurant besuchen, um dort das Ende der Beschränkungen zu feiern. Haben Sie noch Fragen oder wollen selber eine Online-Umfrage starten? Wir unterstützen Sie gerne: kontakt@e-dialog.at ____________________________________________________________________ Befragungszeitraum: 27.3. bis 29.3.2020 Stichprobengröße: n=506 Erhebungsmethode: Online via Google Surveys 360 Maximale Schwankungsbreite: +4,5% / -4,3%  

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